Kissen-Kämpfer und Kästen-Kletterer

Kistenkletter und Nerf-Attack gab es nach der Zeugnisausgabe in Wesendorf - statt Diskussionen um die Zensuren auf dem Papier. Die Halbjahreszeugnisse waren bei den Wesendorfer Schülern schnell vergessen, denn direkt nach der Zeugnisabgabe standen beim School’s-out-Sporttag jede Menge Spiel und Spaß auf dem Programm.

Drei Mitarbeiter der Samtgemeindejugendpflege und fünf Helfer von der Schulsozialarbeit der OBS hatten an den Stationen gut zu tun. Der Andrang war groß. „Echt Bombe heute, das macht richtig Spaß“, freute sich Samtgemeindejugendpfleger Björn Jäger über die Resonanz.

Vor allem aus der Grundschule waren viele gekommen. Aber auch Schüler aus Hankensbüttel stießen etwas später noch dazu. So konnte Noah Stockmann (9) aus der vierten Klasse gemeinsam mit seinem Cousin Jonas Minderlen (11) aus der sechsten Klasse das Kistenklettern bis zur höchsten Stufe meistern.

Konzentration und eine ruhige Hand waren auch beim Bogenschießen gefragt. Jäger leitete jeden Schützen ausführlich an. Viel Bewegung gab es bei Nerf-Attack und am Fußballtor, vor dem spontan jüngere und ältere Kinder zum Kicken zusammenfanden.

Auf dem Schwebebalken wurden Kissenschlachten ausgefochten. Dabei erhöhte gute Gleichgewichtskontrolle die Siegchance weit mehr als Schlagkraft. Beim Leitergolf wurden Augenmaß und Geschick trainiert. Wartezeiten an den Stationen konnten mit Bewegungsgeräten überbrückt werden.

Tina Becker von der Samtgemeindejugendpflege betont, dass sich Wettkampf und Miteinander die Waage hielten. „Vor allem geht es darum, dass die Kinder sich treffen, neue Spiele ausprobieren und sich austoben können.“ Die Cousins Noah und Jonas bestätigen das Konzept: „Das ist richtig gut hier!“

Quelle: Allerzeitung 29.01.2016

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